Tourismusbank: Brennstoff für die Konjunkturlokomotive „Tourismus“

Eine Milliarde „Brennstoff“ für die Branche: Die Investitionslaune der heimischen Unternehmerinnen und Unternehmer der Tourismus- und Freizeitwirtschaft ist ungebrochen. Im Jahr 2017 hat die Österreichische Hotel und Tourismusbank mit gezielten Förderaktionen für zusätzlichen Brennstoff für die Konjunkturlokomotive Österreichs gesorgt und damit exakt 1.328 Unternehmen unterstützt. Mit ihren Haftungen, zinsbegünstigten Krediten und Zuschüssen konnte die ÖHT damit erstmals Gesamtinvestitionen über mehr als eine Milliarde Euro mitfinanzieren.

„Noch nie hatten wir eine derart hohe Zahl von Förderanträgen. Mit 1.328 positiv erledigten Finanzierungsprojekten lagen wir mehr als 30% über den Vorjahreswerten. Wir konnten über die Vernetzung der Förderungen von Bund und den Ländern hochattraktive Förderprodukte schaffen und mit speziellen Förderschwerpunkten wie z.B. mit einem auf Betriebe der Landgastronomie zugeschnittenen Förderpaket auch neue Zielgruppen erreichen.“, freut sich der Chef der ÖHT, Mag. Wolfgang Kleemann.

„Mit der Investitionszuwachsprämie (IZP) konnten wir 2017 deutlich höhere Fördermittel in den Tourismus bringen. Aufgrund des Erfolges dieser Aktion hoffen wir sehr, dass auch die neue Bundesregierung klare Investitionsimpulse setzen wird.“, erklärt Kleemann und ergänzt, dass die ÖHT aus Studien zeigen kann, dass 60% der von Tourismusunternehmen gesetzten Investitionen in einem Umkreis von 60 Kilometern um den Investitionsstandort wertschöpfungswirksam werden. „Die von der Tourismus- und Freizeitwirtschaft gesetzten Maßnahmen verbessern also nicht nur die Qualität und Ausstattung der Betriebe, sondern sind auch ein ganz wesentlicher Impact für die regionale Wirtschaft“.

Die Fördermittel der ÖHT kommen nahezu ausschließlich kleinen und mittleren Unternehmen zugute, lediglich in der IZP wurden auch einige Großunternehmen – insbesondere Seilbahnen – gefördert. Die Investitionsschwerpunkte waren einmal mehr Qualitätsverbesserungen, Betriebsgrößenoptimierung und die Schaffung saisonverlängernder, betrieblicher Infrastruktur.

Seit dem Jahr 2000 stieg die Summe der über die ÖHT geförderten Gesamtinvestitionskosten von etwa EUR 230 Mio. auf den aktuellen Wert von rund EUR 1,056 Milliarden – vor allem in Hinblick auf das erst vor zwei Jahren betreute Investitionsvolumen von rund EUR 406 Mio. bedeutet dies mehr als eine Verdoppelung der geförderten Investitionen.

„Die Branche boomt und es liegt jetzt an der neuen Bundesregierung, aus diesem Boom einen anhaltenden Trend zu machen. Ein paar Millionen mehr für die Tourismusförderung müssen schon gesetzt werden, weil auch die Entwicklung einer Tourismusstrategie und eine Aufstockung des ÖW-Budgets machen nur Sinn, wenn wir der Tourismusbranche vorher g’scheite Projekte finanzieren, die sie ihren Gästen anbieten kann.“, wie der ÖHT-Generaldirektor Mag. Wolfgang Kleemann mit einem Augenzwinkern ergänzt.