TOURISSIMUS 2017

Die Tourismusbank sponsert auch heuer den von der Österreichischen Gesellschaft für Angewandte Forschung in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft (ÖGAF) vergebenen Tourismus-Forschungspreis mit einem eigenen „ÖHT-Preis für Tourismuswirtschaft“.

Am 6. April 2017 fand das spannende Finale des Österreichischen Tourismus-Forschungspreises „Tourissimus“ in der FHWien der WKW statt. Die Fachjury des „ÖHT-Preises für Tourismuswirtschaft“ war mit Frau Ass. Univ. Prof. Dr. Birgit Pikkemaat vom Institut für strategisches Management, Marketing und Tourismus der Innsbrucker Leopold-Franzens-Universität,  mit Thomas Askan Vierich, dem Chefredakteur der ÖGZ, mit Dr. Markus Gratzer, Generalsekretär der Österreichischen Hoteliervereinigung unter Juryvorsitz vom Chef der ÖHT, Mag. Wolfgang Kleemann von der Qualität aller eingereichten Arbeiten überzeugt:  „Die wissenschaftlichen Arbeiten der diesjährigen Teilnehmer gehören zu den umfangreichsten und spannendsten, die ich in meiner Zeit als Tourissimus-Juror zu sehen bekommen habe. Es ist erfreulich, dass so viele Studentinnen und Studenten den Wunsch zeigen, mehr zu bringen als verlangt und erwartet wird und sich damit vom Durchschnitt abheben“, so Kleemann.

Als Siegerin des „ÖHT-Preises für Tourismuswirtschaft“ ging Gudrun Prückler von der Wirtschaftsuniversität Wien hervor. Ihre Arbeit “Mystery e-mailing in the Austrian hospitality industry“ überzeugte durch besonderen Praxisbezug. Sie zeigte sie mithilfe von Mystery Checks die positiven und negativen Aspekte der E-Mail Dienstleistungen österreichischer Hotels auf und erforschte Qualitätsunterschiede basierend auf Hotelkategorie, Tourismusintensität und Standort. Die perfekte Kombination aus wissenschaftlicher Arbeit und praxisnahem Bezug hat ihre Bedeutung schon dadurch bewiesen, dass Markus Gratzer die Siegerin schon während der Jurysitzung zu einer Präsentation ihrer Arbeit vor dem Präsidium der ÖHV einlud.

Auf den Rängen folgten die Arbeiten von Julia Beck (FH Salzburg), die mit „Virtual Reality as a tool to trigger emotions in tourism marketing – Subjective and objective measurements to investigate the impact of Virtual Reality” einen perfekt zum derzeitigen Förderschwerpunkt der ÖHT “Leuchttürme Digitalisierung” passenden Ausflug in die (künftig) virtuelle Vermarktung von Tourismusregionen vollzog.

Auf Platz drei platzierte die Jury die Bachelorarbeit von Stephanie Zorn, ebenfalls von der FH Salzburg. Sie beschäftigte sich auf überragendem wissenschaftlichen Niveau mit den „Success Factors for the Development of Health Regions – An Analysis of the „Alpine Gesundheitsregion SalzburgerLand“. Der Juryvorsitzende dazu: „Die abgegebene Bachelorarbeit ist absolut beeindruckend; ich glaube nicht, dass ich je eine so umfangreiche und durchgängig hochqualitative Arbeit gesehen habe. Das übersteigt sogar deutlich den an eine Masterthesis zu stellenden Anspruch.“