EFRE – Was ist das?

Auf der Homepage der Europäischen Kommission werden auf der Seite „Regionalpolitik“ die Ziele des „EFRE“ folgendermaßen zusammengefasst:

„Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) soll durch Beseitigung von Ungleichheiten zwischen den verschiedenen Regionen den wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalt in der Europäischen Union stärken.“

Um diese Ziele zu erreichen, bündelt der EFRE seine Investitionen in den siebenjährigen  Programmplanungsperioden jeweils auf thematische Schwerpunkte. Die in der „Strategie Europa 2020″ festgelegten Wachstumsziele sollen in der aktuellen Förderperiode durch die thematische Konzentration auf folgende Schwerpunkte erreicht werden, wovon die ersten drei für Österreich maßgeblich sind:

•  Forschung und Innovation
•  Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU)
•  CO2-arme Wirtschaft
•  Digitale Agenda

Zur Unterstützung der Zielerreichung „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung“ stellt die Europäische Union zwischen 2014 und 2020 im Rahmen der EU-Regionalpolitik und der Kohäsionspolitik fast ein Drittel des gesamten EU-Haushalts, das sind 351,8 Mrd. Euro bereit. Davon stehen an Förderungen für Projekte in Österreich etwa 536 Mio. Euro zur Verfügung. Diese IWB/EFRE-Mittel werden durch nationale öffentliche Bundes- und Landesmittel „kofinanziert“ und in Kombination mit privaten Mitteln vergeben. Insgesamt soll damit in Österreich bis 2020 ein Gesamt¬programmvolumen von bis zu 2 Mrd. Euro induziert werden.

Allzu große Euphorie über das „easy money“ ist aber nicht angebracht. Denn es gilt eine Fülle von Regeln und Auflagen zu beachten, wenn man sich für diese Förderungen interessiert.
In einer Reihe von Artikeln werden wir Sie an dieser Stelle über die aktuellen Entwicklungen zum Thema EFRE auf dem Laufenden halten.