ERP billiger – Noch ein Grund, gerade jetzt zu investieren!

Eine tolle Sommersaison geht zu Ende und wir haben wieder einmal gezeigt, wie schön Sommer in Österreich sein kann. Tageshöchsttemperaturen jenseits der 35 Grad, aber Nächte, in denen es so abkühlt, dass man schlafen kann. Trotz wochenlanger Hitzeperiode Seen mit glasklarem Wasser und – wer z.B. an der oberen Adria war, weiß was ich meine – Strände ohne angeschwemmte Quallen und ohne Algen. Österreich ist schön und unser Tourismusangebot ist Spitze.

Damit es so bleibt, müssen wir viel tun. Das kostet Geld – klar – und wir alle wissen, dass unsere Unternehmen der Tourismus- und Freizeitwirtschaft in erster Linie über Kredite finanzieren. Zinsen sind derzeit niedrig wie nie zuvor – aber bleibt es auch so?

Ja, es bleibt – wenn die richtige Finanzierungsform gewählt wird. Das „Zauberwort“ heißt „ERP-Kredit“. Schon in den letzten Jahren war dieses über die ÖHT als Treuhandbank des ERP-Fonds dem Tourismus bereitgestellte Finanzierungsinstrument attraktiv, jetzt aber wird es zum Renner. Seit 1.9.2015 ist der Zinssatz für neu aufgenommene ERP-Kredite bei nullkommaneun Prozent (0,9%) und liegt damit deutlich unter banküblichen Konditionen. Vor allem aber – und das ist der Grund für das oben mit gutem Gewissen geschriebene „ja es bleibt“ – die Zinssätze des ERP-Kredites sind so gut wie fix. Sprungfix nennt sich das und heißt konkret, dass der Zinssatz von 0,9% solange fix bleibt, bis der 12-Monats-Euribor die 3%-Marke überschreitet, also da ist wirklich viel Platz nach oben.

Auch die langen Laufzeiten empfehlen den ERP-Kredit für die Investitionen in Hotellerie und Gastronomie. In der Regel hat der Kredit eine ein- bis zweijährige tilgungsfreie Anlaufzeit und danach eine 10- bis 15-jährige Rückführungsdauer. Mit einem ERP-Kredit können bis 60% einer Investition finanziert werden; bei einer Kreditobergrenze von EUR 4,0 Mio. können damit also Vorhaben bis zu rd. EUR 6,7 Mio. optimal und zinsstabil finanziert werden. In einigen Bundesländern übernehmen übrigens die Länder den gesamten Zinsendienst.

Natürlich muss ein ERP-Kredit auch besichert werden. Da der ERP-Fonds aufgrund seiner gesetzlichen Voraussetzungen keine grundbücherlichen Sicherheiten akzeptieren darf,  ist die ideale Besicherung eine ÖHT-Haftung hinter der die Bonität der Republik Österreich steht. Die Kosten über 0,8% jährlich berechnet vom jeweils aushaftenden Kapital liegen zumeist deutlich unter den Haftungsprovisionen, die Kommerzbanken aufgrund der regulatorischen Auflagen berechnen müssen.