Kreditlinie der Europäischen Investitionsbank bringt neue Impulse für den Tourismus

Ein wesentlicher Bestandteil der neuen Förderungsstrategie des Bundes besteht neben dem Schwerpunkt auf Haftungen in einem breiteren Kreditangebot durch die Tourismusbank.

Es war eine der Lehren aus der Finanzkrise, dass die Bereitstellung von Finanzierungen für die meist recht investitionswilligen Tourismusbetriebe gerade im Hinblick auf die wirtschaftliche Ausstrahlung der Investitionen wichtig ist. Aus diesem Grund wurde die Finanzierungsschwelle der ÖHT auf Investitionskosten von EUR 700.000 gesenkt. Die Mittel für dieses zusätzliche Volumen kommen von der Europäischen Investitionsbank und können aus diesem Grund und dank einer direkten Haftung des Bundes sehr zinsgünstig angeboten werden. Ein Teil des für den Tourismus vorgesehenen Haftungsrahmens wurde zu diesem Zweck für Haftungen für Kreditaufnahmen gewidmet.

Im Dezember wurde eine neue Kreditlinie von der EIB in Luxemburg zur Finanzierung von Investitionsprojekten eingeräumt. Sie soll über mehrere Jahre verteilt insgesamt EUR 250 Mio. an zusätzlichen Krediten bringen, womit Investitionen in Höhe von mehr als EUR 500 Mio. ausgelöst werden können.

Vizekanzler Mitterlehner und Vizepräsident Wilhelm Molterer haben vor kurzem das neue Kreditprodukt vorgestellt. Die erste Tranche von EUR 25 Mio. wurde bereits an die ÖHT überwiesen. Ein Schwerpunkt der Finanzierungstätigkeit der EIB ist es KMUs günstiges Geld anzubieten und damit die Finanzierungskosten zu senken. Da die Tourismuswirtschaft mehr als 99 % KMUs aufweist, ist die Tourismusbank mit ihren Kunden natürlich willkommener Partner.