Abenteuer Gründung

Zurzeit findet in der Hofburg das Pioneers-Festival statt. Es hat sich mittlerweile zu einer Großveranstaltung mit 2.500 Teilnehmern entwickelt und zeigt, dass Gründer mit etwas aus dem Rahmen des üblichen fallenden Ideen auch völlig neue Wege gehen müssen, um Finanzierungen zu erlangen.

Gründer haben es immer schwer, einen Geldgeber  zu begeistern. Denn da zählen neben der sprühenden Idee auch bisherige Leistungen (am besten nachzuweisen durch einen geprüften Jahresabschluss) und einschlägige Berufserfahrungen. Bei einem Gründer wird es jedenfalls an ersterem hapern und daher ist es Aufgabe der Wirtschaftsförderung hier unterstützend einzugreifen.

Die neue TOP-Tourismus-Impuls-Richtlinie hat gerade hier ein Angebot, das auf den Standard-Fall eines Start-up im Tourismus maßgeschneidert ist: Sofern der Gründer zumindest 25 % Eigenkapital aufbringen kann, werden durch die Förderung von Bund und jeweiligem Bundesland weitere 15 % an Zuschuss bereitgestellt. Damit sind bereits 40 % des Projektvolumens mit Eigenkapital oder  mit Mitteln ähnlicher Qualität finanziert. Für die restlichen 60 % kann dann eine Haftungsübernahme durch den Bund angeboten werden, womit es möglich sein sollte eine angestrebte Bankfinanzierung zu erlangen.

Aber auch für angehende Übernehmer ist vorgesorgt: Sollte das auf Investitionsvorhaben bis EUR 250.000 zugeschnittene Programm nicht ausreichen, sind zinslose ERP-Kredite bis zu einer Mio. Euro vorgesehen, um im Einzelfall auch größere Vorhaben zu bewältigen.

Wichtig ist jedoch vor dem Abenteuer der Unternehmensgründung in jedem Fall mit der Tourismusbank in Kontakt zu treten und vor allem rechtzeitig d.h. vor Beginn der  Investitionstätigkeit einzureichen.