Aktiv für das Klima

Die neuen TOP-Tourismus-Impuls-Richtlinien haben erstmals für Neubauten Mindestnormen verankert, die einen neuen Standard im Hinblick auf Energieeffizienz und CO2-Neutralität vorgeben. In Zukunft ist für Neubauten der klimaaktiv-Standard Silber gefordert, um von möglichen Förderungen (zinsgünstiger Kredit oder Haftung) Gebrauch machen zu können.

Gerade bei Neubauten ist es möglich, mit vergleichsweise geringen Mehrkosten eine klimaschonende Bauweise zu verwirklichen. Die geringfügig höheren Investitionskosten dürfen nicht nur der möglichen Förderung gegenübergestellt werden, sondern auch die beträchtlich gesenkten Energiekosten schlagen sich auf Lebensdauer des Gebäudes in einem laufenden Vorteil nieder.

Um diesen Standard zu erreichen, sind jedenfalls schon die ersten Planungsschritte mit diesem Ziel in Einklang zu bringen. Voraussetzung für die erfolgreiche Bewertung eines Gebäudes nach den klimaaktiv-Kriterien ist die Gebäudedeklaration, die wiederum Vorbedingung für eine erfolgreiche Förderung durch einen zinsgünstigen Kredit oder eine Haftung ist.

Unabhängig von der Gebäudegröße oder der Nutzungsart ist ein Neubau oder eine Gebäudesanierung eine große Herausforderung für die Bauherren. Für den Planungs-, Deklarations- und Bauprozess können daher auch geförderte Beratungen in Anspruch genommen werden.

Näheres findet sich auf der Homepage der Tourismusbank und der ÖGUT GmbH – Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik:

http://www.oeht.at/finanzierung-und-foerderungen/top-tourismus-foerderung/

http://www.klimaaktiv.at/bauen-sanieren.html

Übrigens: Die Tourismus- und Freizeitwirtschaft ist österreichweit jener Wirtschaftszweig, der bei der Förderung alternativer Energie immer ganz weit vorne liegt. Eine Beispielsammlung perfekt gebauter und sanierter Gebäude findet sich unter www.klimaaktiv-gebaut.at.