Leuchttürme 2013 – Es gibt neue Ideen

Bundesminister Mitterlehner hat vor Jahren den Startschuss für einen bisher einmaligen Ideenwettbewerb gegeben: Die besten Ideen, den heimischen Tourismus um ein Stück attraktiver, kundennäher und spritziger zu machen, sollen vor den Vorhang geholt und finanziell unterstützt werden.

In dieser Woche hat die kompetent besetzte Jury im BMWFJ wieder getagt und was da an Ideen auf der Shortlist war und von den Proponenten präsentiert wurde, kann sich wieder sehen lassen: Da rückt das Bundesland Salzburg seine medizinische Kompetenz in den Mittelpunkt und formt daraus ein sehr spezifisches touristisches Angebot. In Kärnten werden die Campingplätze ihr Angebot qualitativ verbessern und gemeinsam vermarkten. Die Region Wörthersee wird ihr Angebot, das abseits des Sees besteht, ausbauen, um auch die Randsaison attraktiver zu machen. Ein Konzept für WLAN an den Hotspots und Location Based Services sollen die Attraktivität für die Internet-Generation verbessern und durch die erleichterte Nutzung von Social Media kann der Gast das Erlebte dann unmittelbar und direkt digital erzählen, twittern und teilen. Die Region Dachstein wird bundesländerübergreifend ihr Profil schärfen. Eine eigenständige Initiative wird versuchen das kaiserliche Österreich für die Bewohner von Thailand attraktiv zu machen.

Die Sieger wurden als Leuchttürme prämiert und von Sektionschefin Udolf-Strobl gewürdigt. Sie lassen den ständigen Prozess des Wandels und der Verbesserung erkennen, mit dem Betriebe und Regionen ihr Angebot verbessern, ihr Profil schärfen, durch Zusammenschluss die Schlagkraft verbessern oder völlig neue Märkte ansprechen. Die Ideen lassen das Gesamtkunstwerk Tourismus sichtbar werden, wo aus Landschaft, Kunst, Kulinarik, Architektur und Landwirtschaft stimmige Produkte geformt und mit Hilfe moderner Medien weltweit zugänglich gemacht werden.