Tätigkeitsbericht 2012 – fast ein Rekord

Die Tourismus- und Freizeitwirtschaft ist ein enorm dynamischer Wirtschaftszweig, von dem auch im vergangenen Jahr durch eine starke Investitions­tätigkeit positive Impulse für die gesamte Volkswirtschaft – wenn auch etwas verhaltener als im Jahr davor – ausgegan­gen sind. Die Investitionen sind vor allem von der Hotellerie und Gastronomie ausgegangen und sind in der Folge natürlich auch dem Bau- und Bau­neben­gewerbe in der unmittelbaren Umgebung  zugute gekommen.

Folgende Zahlen skizzieren die Fördertätigkeit 2012 im Bereich der Tourismus- und Freizeitwirtschaft:

  • 951 Förderungsfälle wurden positiv erledigt. Bei mehr als 99 % der Förderungsempfänger handelt es sich um KMUs.
  • 96 Unternehmensgründer bzw. Jungunternehmer konnten unterstützt werden. Sie haben Investitionsvorhaben im Umfang von mehr als EUR 19 Mio. um­ge­setzt.
  • Das bereitgestellte Kreditvolumen (ERP-, ERP-Klein- und TOP-Tourismus-Kredite) beträgt rund EUR 191 Mio. Damit werden Investitionen von rund EUR 396 Mio. unterstützt.
  • Das gesamte geförderte Investitions­volumen beläuft sich auf rund EUR 700 Mio.
  • Beherbergungsunternehmen mit rund 73.000 Betten wurden im Hard- bzw. Software-Bereich qualitativ verbessert. Das sind mehr als 13 % des gesamten gewerb­lichen Betten­angebotes Öster­­reichs.
  • Alle unterstützten Unternehmen werden nach Durchführung der geplanten Maßnahmen knapp EUR 1,9 Mrd. an Umsatz erzielen und rund 22.000 Mitarbeiter beschäftigen. Sie werden damit 12 % der un­selb­ständig Beschäftigten des Beherbergungs- und Gast­stätten­wesens anstellen. Der Mitteleinsatz (Sub­ventions­äquivalent bzw. Förderbarwert) auf Bundesebene betrug rund EUR 24 Mio. oder rund 0,14 % der direkten Wert­schöp­fung des Tourismus.
  • Durch die auf Basis der Bundesrichtlinien vereinbarten Aktionen wurde gemeinsam mit den Ländern und der EU ein gesamtes Subventions­äquivalent von EUR 42 Mio. bereitgestellt. Damit ist es dem Bund ähnlich wie in der Vergangenheit gelungen, die Länder für gemeinsame Ziele zu begeistern und die Förderungen auf Basis abgestimmter Richtlinien zu vergeben.

Die Langfassung des Tätigkeitsberichtes kann unter http://www.oeht.at/home/  heruntergeladen werden.