Abenteuer Unternehmensgründung: Miet-/ Pachtvertrag

Wer den Schritt in die Selbständigkeit wagen will, steht vor einer Fülle von neuen Entscheidungen. Eine der ersten ist die Suche nach einem Standort, stellt dieser doch einen der gewichtigen Erfolgsfaktoren dar. Aber nicht nur die Lage auch die rechtlichen Rahmenbedingungen sind oft von wesentlicher Bedeutung für den künftigen Erfolg.

Das Mietrechtsgesetz an sich ist ein sehr weitläufiges Rechtsgebiet und daher sollte man sich im Zweifelsfall der Hilfe von einschlägigen Experten versichern.

Aus den Erfahrungen der ÖHT macht es im Normalfall Sinn, dass die Miet-/ Pachtverhältnisse – vor allem bei Jungunternehmern, die nach einer Bundeshaftung streben – folgenden Bestimmungen entsprechen:

  • Die Dauer des Miet- bzw. Pachtvertrages sollte zumindest der angestrebten Haftungslaufzeit bei der  ÖHT entsprechen.
  • Das Miet-/Pachtverhältnis darf nur aus den im Mietrechtsgesetz geregelten Gründen aufgekündigt werden. Eine ordentliche Kündigung während der Rückzahlungszeit würde dem Unternehmensgründer die Existenzgrundlage entziehen und damit auch die Finanzierung gefährden.
  • Sollte das Mietverhältnis der geplanten Finanzierungs- bzw. Haftungsdauer nicht entsprechen, sollte ein Verzicht auf die ordentliche Kündigung durch den Vermieter/Verpächter auf die Dauer des Kredit- bzw. Haftungsverhältnisses verlangt werden.

Da die Konformität des Mietverhältnisses mit den ÖHT-Richtlinien eine wesentliche Fördervoraussetzung darstellt, ist eine Abklärung dieser Rahmenbedingungen mit dem Vermieter/Verpächter bei Einreichung der Unterlagen unbedingt erforderlich.

Bei Rückfragen stehen die Mitarbeiter der ÖHT jederzeit gerne zur Verfügung.