Energiesparen lohnt sich

Es sind die Energiekosten, die sich im Einkaufswarenkorb der Hotellerie am meisten verteuert haben. Da lohnt sich doch der Blick auf Energiesparinvestitionen etwa am Beispiel der bei weitem noch nicht akzeptierten LED-Lampen. Am Beispiel eines LED-Strahlers, der eine Leuchtkraft entwickelt, die einer 60 Watt Glühlampe entspricht fällt der Vergleich der Anschaffungskosten sehr zugunsten der Glühlampe aus. Nur EUR 2,09 bei der Glühlampe stehen EUR 34 beim LED-Strahler gegenüber. Das ist der Punkt, wo viele bereits den Rechenstift beiseitelegen und davon ausgehen, dass sich die Anschaffung der teureren Strahler keinesfalls rechnen könne.

Geht man von vier Stunden Leuchtdauer pro Tag und 300 Betriebstagen im Jahr bei einem Strompreis von EUR 0,19/kWh aus, errechnet sich eine jährliche Stromersparnis von rund EUR 11. Wenn weiters in Betracht gezogen wird, dass eine herkömmliche Glühlampe nur eine Lebensdauer von etwa einem Jahr hat, dem etwa 20 Jahre Lebensdauer bei der LED-Lampe gegenüberstehen, wird klar, dass da eine komplexe Rechnung anzustellen ist, die mehrere Jahre der Lebensdauer umfassen muss.

Ohne jetzt die Methode der Internen Verzinsung im Detail zu erläutern, kommen wir gleich zum Ergebnis: Die Investition in die Mehrkosten der Anschaffung eines wesentlich teureren Leuchtmittels der LED-Lampe rentiert sich mit stolzen 42 %. Das ist eine Kapitalverzinsung, die bei Investitionen in der Wirtschaft selten zu erreichen ist.

Energiesparen kann sich also lohnen – und manchmal sogar sehr.