Leuchtturmprojekte – die neuen Sieger stehen fest

Im April dieses vergangenen Jahres hat Bundesminister Mitterlehner den Startschuss für einen bisher einmaligen Ideenwettbewerb gegeben; die heraus­ragendsten Ideen, den heimischen Tourismus um ein Stück attraktiver, kundennäher und spritziger zu machen, sollten prämiert werden.

In dieser Woche hat die kompetent besetzte Jury im BMWFJ zum zweiten Mal getagt und was da an Ideen auf der Shortlist war und von den Proponenten präsentiert wurde, kann sich schon sehen lassen: Da wird ein Baden ein maßgeschneidertes Programm, das auf russische Gäste zugeschnitten ist und über ein eigenes Buchungssystem verfügt, erstellt; eine neue, vorerst tirolspezifische Buchungsplattform wird entworfen, die neben einer Online-Unterstützung der Kunden auch ein Qualitätsbewertungstool integriert, das „fakefrei“ und fälschungssicher ist. In Vorarlberg wird ein Themenrundweg geschaffen, der Tourismus, Landwirtschaft und Natur verbinden wird; die Umdenkhotels im Pinzgau werden Gesundheitsmehrwert im Urlaub vermitteln und die Kongressinitiative Oberösterreich wird das lokale Angebot bündeln, um mehr Schlagkraft im Aussenauftritt zu erreichen. Die TauernAlpin Gastgeber in Kärnten werden ihren Gästen „Seven Ways to my Nature“ weisen und auch die Region Zirbitzkogel-Grebenzen stellt den Mehrwert eines naturverbundenen Urlaubs in den Mittelpunkt ihrer künftigen Aktivitäten.

Aus allen Bundesländern lagen Einreichungen vor und aus insgesamt 17 Projekten wurden sieben Leuchttürme prämiert und von Sektionschefin Udolf-Strobl gewürdigt.

Die Ideen lassen das Gesamtkunstwerk Tourismus sichtbar werden, wo aus Landschaft, Kunst, Kulinarik, Architektur und Landwirtschaft stimmige Produkte geformt und mit Hilfe moderner Medien weltweit zugänglich gemacht werden. Wenn dann auch noch die Qualität der Dienstleistung stimmt und eine Portion Herzlichkeit dazukommt, dann brauchen wir uns auch bei düsteren Konjunkturwolken am Horizont keine Sorgen zu machen.