Geld von der EU

In der vergangenen Programmplanungsperiode hat der Tourismus von den EU-Förderungen beträchtlich profitiert. Mehr als 50 Mio. Euro kamen Tourismusbetrieben in Österreich – hauptsächlich der Hotellerie – zugute. Von den Bundesländern hat dabei das Burgenland mit Abstand am meisten von dem Geldsegen abbekommen.

Aufgrund einer Initiative des BMWFJ wurden in dieser Woche involvierte Vertreter von Förderstellen eingeladen, um die ab 2013 neu zu gestaltenden Förderungs­richt­linien mit den neuen Zielen der EU zu harmonisieren.

Die Vorschläge der Europäischen Kommission für die Periode 2014 – 2020 sehen vor, dass zukünftig alle „strukturellen EU-Fonds“ (Sozialfonds ESF, Regionalfonds EFRE, Ländliche Entwicklung ELER, etc.) auf die Wachstumsstrategie Europa 2020 abgestimmt sein sollen.

Im Rahmen des österreichischen Strategieprozesses STRAT.AT 2020 sollen die gemeinsamen nationalen Ziele und Schwerpunkte formuliert und die Partnerschafts­vereinbarung zwischen Österreich und der Europäischen Kommission vorbereitet werden.

Für den Tourismus bieten sich auch künftig durchaus Möglichkeiten wieder vom Geldsegen zu profitieren, hat sich doch die EU zum Ziel gesetzt u.a. die KMUs zu stärken, Innovationen zu unterstützen und Maßnahmen zur CO2-Vermeidung zu fördern.