Nachdenken für den Sommer

Die touristische Investitionsbilanz des vergangenen Jahres liegt vor und zeigt ein im Zeitablauf sich wenig veränderndes Bild. Nur 4 % der Investitionen werden in die Attraktivitätssteigerung der Sommersaison investiert, während rund 36 % reinen Winterprojekten zukommt. Der Rest geht in Ganzjahreskonzepte oder kann für beide Saisonen in gleicher Weise genutzt werden.

Sommerattraktivität ist jedoch – neben Bergen und Seen – auch durchaus etwas zum Angreifen und Gestalten. Letztendlich braucht es Produkte für Wandern und Bergtouren, Sport und Adventure, Genuss & Wellness, Kultur und natürlich auch Attraktionen für Familien.

Werden allerdings weiterhin keine Sommerattraktivitäten errichtet, dürfen wir uns auch nicht über mangelnden Besuch beklagen. Vielleicht nutzen wir die Ruhe der ausklingenden Wintersaison ein wenig zum Nachdenken, Planen und Gestalten.