Leuchttürme – an Ideen kein Mangel

Im April dieses Jahres hat Bundesminister Mitterlehner den Startschuss für einen bisher einmaligen Ideenwettbewerb gegeben; die heraus­ragendsten der Vorschläge, die den heimischen Tourismus um ein Stück attraktiver, kundennäher und spritziger machen, sollten prämiert werden.

In dieser Woche hat die Jury im BMWFJ getagt und was da an neuen Einfällen angeboten wurde, kann sich schon sehen lassen:

  • Im Pinzgau wird für allergie­geplagte Gäste neben der Sommersaison auch im Winter ein passendes Angebot geschaffen.
  • Für das bisher nicht als touristisches Reiseziel bekannte Linz wird ein Angebot aus Kunst & Kulinarik entstehen, dessen besonderes Merkmal hoch motivierte und ausgebildete Mitarbeiter sind.
  • Im Bregenzerwald wird ein gestalteter Architekurweg eine Verbindung von gestalteter Landschaft, Architektur und Tourismus schaffen und
  • die Dirndltaler Kreativwerkstatt gibt die Möglichkeit im Urlaub nicht nur zu faulenzen sondern die bei manchem schon verkümmerten handwerklichen Fähigkeiten aufzupolieren.
  • Ein das ganze Zillertal umfassendes CRM-Modell wird kundengerechte Gästeansprache ermöglichen und
  • Bad Kleinkirchheim gibt dem schlichten Wanderurlaub in den Bergen ein völlig neues Gepräge mit Location Based Services, einer digitalen Wandernadel und Informationen, die jeweils über QR-Codes zugänglich gemacht werden.

Aus allen Bundesländern lagen Einreichungen vor und aus insgesamt 23 Projekten wurden sechs Leuchttürme prämiert und von Sektionschefin Udolf-Strobl ausgiebig gewürdigt.

Die Ideen lassen das Gesamtkunstwerk Tourismus strahlen, wo aus Landschaft, Kunst, Kulinarik, Architektur und Landwirtschaft stimmige Produkte geformt und mit Hilfe moderner Medien weltweit zugänglich gemacht werden. Wenn dann auch noch die Qualität der Dienstleistung stimmt und eine Portion Herzlichkeit dazukommt, dann brauchen wir uns auch bei düsteren Konjunkturwolken am Horizont keine Sorgen zu machen.